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Zander Holzöstersee

Zander und Karpfenfischen am schönen Holzöstersee

War es den Karpfen zu kalt?

Rolo, 28.10.09

Void
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Als mein Angelkollege und ich beschlossen, als Abschluss der Saison, noch einmal Karpfenfischen zu fahren informierte ich mich auf Rotauge.at über die besten Adressen. Da fand ich unter anderen den Holzöstersee, den ich vorher noch nie befischt hatte.

Das Ziel war klar. Wie das Auto beladen war, machten wir uns am Mittwoch, morgens auf den weg, ins Innviertel. Gleich am Ziel angekommen, machten wir Boot und Zelt start klar.
 
  
Da wir nur 2 Tage fischen konnten legte wir 4 Futterplätze an. Damit wollten wir die Chance steigern die Karpfen zu finden. Die 4 Plätze, 2 davon in rund 130 Meter Entfernung und 2 direkt an der Kante, speicherten wir im GPS Gerät und konnten somit ohne Bojensetzung die Punkte zum Nachfüttern und auslegen immer wieder genau anfahren.  Danach bauten wir unsere Rod Pods zusammen, und montierten unsere Ruten.
 
 
Wenn es auch einige Übung erfordert funktioniert das Auslegen mit Schlauchboot und GPS problemfrei und die Montagen waren scharf.  Wie wir feststellen mussten war das Wasser mit 10 Grad deutlich kälter als wir das erwartet hatten. Wir ahnten schon, dass diese Temperaturen den Gelben auf den Magen schlagen wird. Um uns eine zweite Option zu sichern wollten wir unbedingt eine Rute auf Zander auslegen.
 
Wir mischten etwas Futter. Montierten die Match- und Feederuten und wollten uns einige Rotaugen zupfen. Allerdings merkten wir recht schnell, dass auch den Rotaugen der Hunger vergangen war. Naja -  bis zum Einbruch der Dunkelheit konnten wir sage und schreibe ein einziges Rotauge fangen.
 
 
Ich bereitete gleich meine Zander Rute zusammen, brachte das Rotauge an, und positionierte es am See, jetzt waren alle Ruten in Wasser. Wir gingen ins Zelt und kochten unser Abend essen. Nach dem Essen hatte das Thermometer unter Null, es war Zeit für die Zeltheizung. Einige Stunden später beschlossen wir, ins Bett zu gehen, da es im Zelt trotz Heizung schon eisig kalt geworden war. Um ca. 2.00 früh schlug der erste Bissanzeiger meiner Zander Rute an, als mein Anglerkollege den Anhieb machte, kämpfte ich gerade noch mit meinen Schuhen. Als ich  aus dem Zelt gekommen bin, war eigentlich schon wieder alles vorbei, er hatte den Köderfisch schon eingeholt, aber leider war es ein Fehlbiss.
Ich warf die Montage wieder in die Richtung wo sie vorher lag, und ging wieder schlafen. Ca. 2 Stunden später schlug der Bissanzeiger  wieder an derselben Rute an, ich dachte mir jetzt aber, lass es noch ein paar mal piepsen. Nach einigen Minuten war es aber dann doch so weit, als es immer lauter wurde. Ich ging mit klappernden Zähnen hinaus, schlug an.... wow was für ein Drill!!! Es war ein schöner Zander (56cm), der meinen Köder nicht widerstehen konnte.
 
 
Am nächsten morgen, gleich nach dem Frühstück, probierte ich mein Glück beim Drop Shoten, aber vergebens. Um 9.00 holten wir die Karpfenmontagen ein, und ersetzten die alten Boilies mit neue, und brachten sie gleich wieder hinaus. Den restlichen Tag beschäftigten wir uns mit dem fangen von Köderfische, bis ca. 17.00 hatten wir ganze 4 Rotaugen gefangen. Bei Einbruch der Dämmerung, legten wir die Zander Montagen aus, und scherzten noch, ``heute fangen wir wahrscheinlich keinen einzigen Fisch``! 
Nach einer sehr sehr ruhigen Nacht, hatte es sich bewiesen, was wir am Vortag alberten! Leider hat es nicht sein wollen, keinen einzigen Karpfenbiss, außer eine Brasse hatte sich, am Köder meines Kollegen nichts verirrt. Etwas entäuscht bauten wir unser Camp ab, und traten die Heimreise an. Zum Schluss, da es wirklich ein sehr schöner See war, werden wir es ganz bestimmt nächstes Jahr, im Juni oder Juli noch einmal versuchen, und spätestens dann von ein paar schönen Karpfen berichten!!!    
                         
LG
ROLO


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