PrintHeader

Nach 6 Monaten war es endlich soweit!

New Personal Best

Roland, 05.10.10

Void
5,1
123456
Bericht bewerten




Wie einige von euch ja bereits wissen befische ich seit Jänner 2010 unter anderen ein komplett neues Gewässer, was sich bis zum heutigen Tag als extreme Nuss für mich herausstellte.

Ich wusste zwar dass ich mit diesem Wasser eine große Herausforderung habe, aber dass es so hart wird habe ich mir beim besten Willen nicht gedacht. Ich wusste von einigen Leuten dass auf diesen Wasser über Jahre hinweg kein Karpfenbesatz gemacht wurde und somit nicht viele Fische in der ca. 8 Ha großen Grube sind.
Damals traf man dort Hauptsächlich Sacklfischer an die aber natürlich als der Besatz ausblieb auch nicht mehr kamen und so haben über Jahre hinweg nur sehr wenige Leute dort gefischt und diese zu 90% auf Hecht und Forellen ( die wurden immer wieder besetzt )

Letztes Jahr sprach mich einer an ob ich dort schon mal gefischt habe und wir kamen so ins Gespräch und kurzerhand haben wir uns entschlossen es zu probieren und uns für 2010 dort eine Jahreskarte zu nehmen. Dass ein Altbestand an Karpfen da war wussten wir denn sowohl er als auch ich haben ja immer wieder dort vorbeigeschaut und unsere Runden gedreht und haben dabei einige gute Gelbe beobachten können.

Ja und nun zum eigentlichen. Da mir das Gewässer bis zum heutigen Tag immer die kalte Schulter gezeigt hat und mir auf keinen meiner 4 Spots die ich seit Jänner befische einen Gelben geschenkt hat habe ich mich gestern entschlossen mir ein paar neue Spots anzusehen und gleich etwas zu füttern. Ich wusste schon wo ich hin wollte denn diesen Platz habe ich mir schon im Winter angesehen aber um diese Jahreszeit war dort nicht an ein Fischen zu denken, denn dort ist fast alles Flachwasserbereich von ca. 20cm – 70cm und dann kommt nach ca. 50 Metern eine Kannte.
Also Platz ausgesucht ein paar Spots angefüttert und gleich mal den ersten Ärger mit der Schwanenfamilie. Gut dachte ich mir “egal soins heud a a wenig wos fressn von mein super Fuada“







Auf Grund der angesagten Hitze plante ich den Start der Session schon sehr früh und so läutete heute Morgen um 03.00 Uhr bereits der Wecker. Das Tackle hatte ich natürlich schon am Vorabend fix fertig hergerichtet im Auto verstaut und so ging’s nach kurzen Frühstück und den Üblichen Prozedere endlich Richtung Wasser.
Um 04.45 waren beide Ruten ausgelegt und die Strapazen des Fußmarschs überwunden.





Ich dachte mir noch herrlich kein einziger Störenfried am Wasser (Federvieh) und sogleich wurde etwas Futter an die nahe liegenden Spots befördert und just in diesen Moment als die erste Schaufel Futter den Weg ins Wasser fand waren sie da. Die Schwanenfamilie gab sich lautstark ein stell dich ein und steuerten natürlich schnurstracks auf meinen Montagen zu.
Na des kauns ned sei dacht ich mir noch und im gleichen Moment hing auch schon der erste Schwan in meiner Schnur. Zum Glück konnte er sich wieder selbst befreien.
Also neue Spots suchen etwas mit der Spot Rute Futter eingebracht und das Warten konnte beginnen. Nach einiger Zeit die ersten Piepser ich voller Freude hin zu den Ruten und eh klor de Orsch Viecha scho wieder des gibt’s jo ned. Man soll es nicht für möglich halte wie Aggressiv die Tiere werden können die Fauchen und Plustern sich auf wie nur was.

Die Lage entspannte sich wieder die Montagen wurden neu ausgelegt und um Punkt 10.10 Uhr war es dann soweit der lang ersehnte Dauerton meines Bissanzeigers ertönte und überschlug sich förmlich ein Traumhaftes Geräusch ;-))
Nach ca. 5 Min. Drill stellte sich mir das Problem was ich anfangs schon befürchtet hatte und zwar war das Wasser so seicht das es nicht möglich war den Gelben bis ans Ufer zu Drillen und als ich ihn das erste mal sah als er über die Kannte kam war mir klar “ Oida jetzt host gwuna, eine ins Schlammige Wasser und den Gelben entgegen stampfen“
Kescher geschnappt ins Wasser geworfen schnell noch die wichtigsten Utensilien aus der Hose raus und samt Schuhen rein ins schlammige vergnügen.
Ich musste ca. 20 Meter reingehen und bei jeden Schritt was ich machte dachte ich mir nur Oida der is ned kla, bisst deppat der kau wos. Bitte Bitte jetzt nur ned Schlitzen oder sunst wos Bitte ned. Wow das Gefühl wurde immer Ärger je näher ich den Rüssler an mich heranpumpte und der Buckel wurde immer höher Loooooooool des is definitiv a Schweinderl des is fix. Noch ein paar Meter waren zu überstehen dann kam überglücklich ein lautstarkes JAAAAAAAAWOI und ich begrüßte meinen neuen PB.

Wieder am Ufer angelangt den Karpfen versorgt, gewogen und zum Büdln fertig gemacht ;-))) ein paar schnelle Fotos gemacht ( Leider nicht die besten aber alleine ist das so eine Sache und dann noch dazu wenn man so Aufgeregt ist)
Und ab ging’s wieder ins kühle Nass mit ihm. Gut 20 Meter raus Abhakmatte geöffnet den Rüssler noch mal verabschiedet und zugesehen wie er gemächlich in die ferne schwamm.








Somit war der Tag für mich auch schon gelaufen, was will man mehr? Einen wunderschönen ersten Karpfen auf diesen Gewässer und dann gleich so ein Gerät.
Nachdem mir dann das Federvieh wieder in die Quere kam beendete ich um 12 Uhr die Session mit einen breiten und glücklichen Grinsen.

Roland

http://karner-roland.blogspot.com/




--

ALLE INSERATE ArrowRgt

Active Fishing

Wien

active fishing,


Welshoelzer vom Profi

8 Euro

Nándor Mecsek,