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Roman mit Carp

Karpfenfischen am Steirerteich

Die Boilies machen den Unterschied

Roman, 03.03.07

Void
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Mit diesem Artikel möchte ich über das Befischen am ca. 4 Hektar großen Steirerteich berichten.

Ich habe mich mit Peter Vass entschieden vom 22.04.2004 bis 26.04.2004 eine Session zu starten, um mir einmal ein Bild vom Steirerteich zu machen.
Der 22. April kam immer näher und ich konnte es nicht mehr erwarten an das Wasser zu fahren. Am Vortag wurde das ganze Tackle gepackt und im Auto verstaut.
Schließlich war es soweit am Donnerstag, dem 22.04.2004, fuhren Peter und ich um 15.00 Uhr - an den Steirerteich.
 
 
Als wir dort angekommen waren; freuten wir uns übers Wetter, da wir Sonnenschein und 25 Grad hatten.
Noch schnell beim Carpcenter ein wenig Tackle eingekauft und schon lösten wir unsere Angellizenzen. Nach dem Kartenkauf wurde die Location ausgesucht und wir begannen unser Camp aufzubauen, danach begann die unendliche Überlegung welche Baits wir den Karpfen anbieten sollten.Wir fischten mit 5 Ruten. Meine drei Ruten wurden mit 2x16mm Burning Sun Boilie (Flavour: Banane), 1x20mm Selbstgemachter Birdfood Mix (Flavour: Nash Formular One) und eine Rute mit 20 mm Sting Fishmeal von Nash beködert.
 
Peters 2 Ruten wurden mit 20mm Concept4you Haselnuss und mit 20 mm selbstgerollten Kugeln von Magicbaits Magic Plus Mix beködert.
 
Die erste Nacht verlief ohne Erfolg.
 
Am 23.04 wurde ich kurz vor halb 8 in der Früh von meinem brüllenden Fox RX geweckt, schnell raus aus dem Zelt und nach einem 20 Minütigen Drill konnte ich einen wunderschönen Spiegler, mit 18,20 Kilo, landen, gefangen auf Burning Sun Boilies von Blacklabelbaits .Mein Personal Best von 11 Kilo wurde gleich haushoch übertroffen.
 
 
 
Nach diesem Fang war ich natürlich sehr motiviert und es wurden sofort alle Ruten neu beködert ausgeworfen. Das Wetter war wieder sehr warm, das Thermometer zeigte 25 Grad an und es war windstill, leider folgten keine Bisse mehr, bis auf einen kleinen Waller, der auf Sting Fishemeal Boilie von Nash gebissen hat.
 
Ich entschloss mich anstatt Sting Fishmeal (Nash) nun diese Rute mit 20mm Scopex Squid Liver (Nash) zu beködern. Peter entschied sich auch für Scopex Squid Liver und fischte auf seiner 2. Rute Birdfood Blend von Richworth.
 
Am Abend wurde es windig und Wolken bedeckten den Himmel und wir warfen vor dem Schlafengehen unsere 5 Ruten nochmals aus.
 
Am 24.04 in der Früh regnete es stark und Peter konnte einen 14 Kilo Spiegler landen -wieder auf Burning Sun Boilies von Blacklabelbaits:
 
Der Tag verlief relativ windig und wir konnten tagsüber wieder keine Bisse verzeichnen.
 
Für mich war das noch einmal die Krönung, da dieser Fisch wieder über meinen alten Personal Best lag. Gleich darauf wieder ein Run auf meine Birdfood Boilies (Flavour Nash Formular One) und Peter konnte einen Schuppi mit 16,9 Kilo landen:
 
Um ca. 24 Uhr ging mir noch ein ca. 1 Meter langer Wels ins Netz, danach war es mit den Bissen aus.
 
Am Sonntag den 25.04. war das Wetter wie zuvor am Samstag – relativ kühl und windig und wir konnten tagsüber keine Bisse verzeichnen. Um ca. 21:15 Uhr hatten wir wieder einen Run auf Scopex Squid Liver Boilie von Nash und ich konnte meinen dritten und letzten Karpfen , diesmal ein Spiegler mit 13,5 Kilo landen. Es war eine tolle Session, der 3. Fisch dieser Session und wieder über meinen alten Personal Best gelandet:
 
Da diese Nacht sehr kalt und das Wasser ordentlich abgekühlte war, konnten wir am letzten Tag bis Mittag, wo unsere Session enden sollte, keine Fische mehr fangen.
 
Fazit:
 
Dieses Gewässer ist meiner Meinung nach kein Karpfenpuff, wie ich es schon öfters gehört habe, deshalb habe ich mir mit dieser Session, mein eigenes Bild gemacht. Die Fische die wir gefangen hatten, waren alle makellos und das ist sicher darauf zurückzuführen, dass sie dort sehr gut behandelt werden.
 
Generell lagen die Köder länger als 12 Stunden im Wasser, bis wir einen Biss darauf hatten, daraus kann man schließen, dass die Carps dort eher ausgewaschene Köder nehmen, weil sie damit scheinbar keine Gefahr mehr verbinden.
 
Noch dazu habe ich meinen bisherigen Personal Best gleich 3-mal übertroffen.
 
Ich kann das Gewässer einfach nur weiterempfehlen, da es nicht einem der so genannten Karpfenpuffs gleicht, wo man nur den Köder reinhängt und innerhalb von ein paar Stunden gleich 10 Fische fängt, sondern man sich die Carps schon erarbeiten muss.
 
Im Gewässer steht ein Haus wo sich eine Gaststube befindet in der man gut essen kann und das Carpcenter wo man alles an Tackle was das Karpfenanglerherz begehrt zu vernünftigen Preisen einkaufen kann
 
Nähere Infos zu diesem Gewässer findet ihr unter http://www.carpcenter.at
 
 
Tight Lines wünscht
 
Roman Toth


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