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Karpfenangeln im Strom der Gezeiten

von Frank van Deest, Ralf Hoffbuhr und Michael Steenhoff

Toystar, 12.01.08

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Ostfriesland, gelegen im hohen Nordwesten Deutschlands. Hier machen viele Deutsche Urlaub, in erster Linie, weil die Nordseeküste ansprechend ist. Vielleicht auch, weil Ostfriesland mittlerweile fast zu 80% aus Luftkurorten besteht. Ein hervorragendes Angelrevier für Karpfenangler würde man hier sicher nicht auf den ersten Blick vermuten. Trotzdem verlaufen sich inmitten dieser flachen und überaus idyllischen Landschaft kreuz und quer mehr als 3000 km (!) Flussläufe, Kanäle und Tiefs.

Karpfen im Brackwasser?

 

Sind diese Gewässer nicht salzhaltig? Doch, aber schon unmittelbar hinter den Flussmündungen in die Nordsee sinkt der Salzgehalt rapide und es entsteht das so genannte Brackwasser. Hier heißt es immer wieder aus den Lektüren, die Fische könnten in dieser Art von Brackwasser nicht sonderlich gut gedeihen. An dieser These hat nun lange keiner gerüttelt, aber nun ist es langsam an der Zeit, dieser These zu widersprechen und den Gegenbeweis zu erbringen. Natürlich ist ein Brackwasser nicht der optimale Lebensraum für Karpfen, aber wie auch der Mensch, ist der Fisch ein Gewohnheitstier.

 

Tatsächlich waren wir lange mit Gewichten von knapp über 20 Pfund schon recht gut bedient, aber seit ein paar Jahren nehmen auch bei uns die Gewichte der Karpfen stetig zu. Dazu kommt noch, dass bis zu 90% die Fische reine „Jungfrauen“ sind, welches sich auch auf den schönen Fotos der stolzen Fänger widerspiegelt. Keine Fische, die markiert sind oder womöglich schon Namen tragen. Wie kommt es, das die ostfriesische Tiefebene nicht von jedem beangelt wird? Wir glauben, es liegt am Schwierigkeitsgrad, denn die größeren Flüsse wie Ems, Leda und Jümme haben eine beachtliche Strömung, die einem wirklich eine Menge abverlangen kann. Man muss sich diese Gewässer nicht so groß vorstellen, wie andere deutsche Flüsse wie z.B. Rhein, Main, über die schon häufiger berichtet worden ist. Die Ems kann bei uns aber ebenfalls Breiten bis zu 400 Metern aufweisen. Andere Flüsse wie Leda und Jümme sind hingegen meist schmale Flüsse mit Breiten von 200 Metern abwärts bis zu 20 Metern.

 

 

Schwierige Bedingungen

Das Fischen in diesen Flüssen und Kanälen bietet ein ganz anderes Bild vom Karpfenangeln. Es gibt bestimmt viele Karpfenangler, die in Flüssen wie Rhein, Neckar, Saar usw. angeln, aber hier wendet sich das Blatt noch einmal um 180 Grad. In unserem Fall nicht nur das Blatt, sondern auch die Strömungsrichtungen und ebenfalls die Strömungsgeschwindigkeit. Durch die Strömung werden oftmals eine Menge von geschnittenem Gras, altes Schilf oder gar Treibholz hin und her getragen. Dieses Treibgut verfängt sich besonders gerne in den Schnüren. Ein Nachtangeln endet meist wirklich mit einer schlaflosen Nacht - nicht wegen der vielen Runs, aber weil die Deichwacht die Uferkanten frisch gemäht hat und das ins Wasser gefallende Gras nun ständig in den Schnüren hängt und ein Blei von 160 Gramm locker vom Spot in die Steinpackung spült.

Deshalb ist allein der Zeitpunkt, wann man diese Flüsse beangelt, ein wichtiger Faktor auf dem Weg zum Erfolg. So sollte während der Erntezeiten oder in den Zeiten der Deichpflege lieber auf die Altarme, Tiefs und Kanäle ausgewichen werden. Die beste Zeit zum Angeln in den Hauptströmen ist deshalb von März bis Ende Mai und dann wieder ab Mitte Juni bis Mitte September, jedenfalls solange es noch nicht stark regnet. Zum Winter hin, sobald der Niederschlag wieder mehr wird, nimmt die Strömungsgeschwindigkeit ebenfalls stark zu. Es ist dann fast unmöglich zu angeln.

 

Praxis

Um das Angeln in Flüssen nicht noch schwieriger und Nerven aufreibender zu gestalten, als es sowieso schon ist, gibt es ein paar Punkte, die man unbedingt berücksichtigen sollte: Direkt vor den Steinpackungen angeln.

 

Eine alte Weisheit besagt, dass ein erfahrener Flussangler im Gezeitenstrom immer so wenig Schnur im Wasser haben sollte wie nur möglich. Deshalb fischt man hier von vornherein unmittelbar vor den Steinpackungen.

 

Reichlich Futter

Gefüttert werden darf recht üppig, denn Vieles wird von Weißfischen und der starken Strömung verzehrt. Futtermengen von bis zu 100 kg Hartmais für einen Ansitz von 5-7 Tagen sind hier zuweilen realistisch. Zum Anfüttern eignen sich allerdings nur „schwere“ Partikel und Boilies. Es klingt zwar für einen reinen Stillwasserangler vielleicht unverständlich, aber wir werfen die Futtermittel IN die Steinpackungen hinein. Das sollte bei EBBE geschehen! Im späteren Frühjahr ist die Strömungsgeschwindigkeit normalerweise nicht mehr so hoch. Da funktioniert das Füttern dann an einigen Stellen auch rund um die Gezeitenuhr. Beim Füttern in den Fuß der Steinpackungen fällt das Futter dann zunächst in die mit Schlick benetzten Zwischenräume der Steine, aber die Karpfen hier in den Flüssen wissen ganz genau, wo das Futter hängen bleibt. Oftmals stehen unsere Freunde dann hochkant über den Steinpackungen und saugen sich die Nahrung zwischen den Steinen heraus. Bei ruhigem Wetter lassen sich ihre Bewegungen dann deutlich in direkter Ufernähe beobachten.

 

Keine fischigen Boilies

Eine Ernst zu nehmende Futterkonkurrenz ist hier auf jeden Fall auch eine große Zahl von Wollhandkrabben. Darauf sollte man sich einstellen, denn diese Krabbler erreichen hier eine Größe bis zu einem Suppenteller! Um sich diesen Plagegeistern wenigstens etwas zu entziehen, verwenden wir in unseren Boiliemixturen wenig fischige Zutaten. Möglichst hart und fruchtig sollten sie sein! Selbstverständlich kann man dafür eine eigene Rezeptur zusammenstellen. Als gutes Fertigprodukt hat sich bei uns schon seit längerer Zeit der Fruit of the Forest Mix oder der Powerball MK2 Mix von KB Products (Anm. d. Red.: Klaus Broxtermann Products) bewährt. Diesen verarbeiten wir dann unter Zugabe von etwas Mais- oder Reismehl, um den Köder zu beschweren. Diese beiden Mixe härten gut aus, sie enthalten keine Fischmehle und sind deshalb nicht so anfällig auf Krabben.

Ein weiterer Trick ist, den Hookbait in ein Stückchen Damenstrumpfhose einzubinden. Das dichte Nylonmaterial ist nichts für die Scheren der Krabben und sie lassen unseren Hakenköder auf jeden Fall länger in Ruhe. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, seinen Hakenköder mit einem Pulverdip zu beschichten. Diese werden inzwischen von verschiedenen Köderfirmen angeboten. Natürlich kann man auch Tigernüsse oder Mais benutzen, nur dann kommen leider auch viele Brassen in den Kescher.

 

Große Boilies

Wenn wir von Boilies reden, dann meinen wir übrigens Kugeln ab 24 mm Durchmesser! Würden wir kleinere Boilies verwenden, dann würden wir wahrscheinlich Brassen fangen, so groß wie PKW-Türen. Mit einem einfachen Trick kann man übrigens schnell herausfinden, ob das Futter in den Steinen weggespült worden ist, oder die Futterstelle von den Karpfen angenommen wurde. Dafür sollte man bei Ebbe (niedriger Wasserstand) ein paar Boilies direkt vor der Steinpackung mit dem Fuß in den Schlick treten. Wenn man dann nach 12 Stunden wieder an diesen Punkt auf den Boden schaut, dann sieht er im besten Fall aus wie eine Mondlandschaft, denn die Boilies werden von den Karpfen wirklich mit großer Saugkraft aus dem Boden herausgesucht! Warum nach 12 Stunden?? Das sind die Gezeitenabstände. Die Flut kommt innerhalb von etwa 6 Stunden bis zum höchsten Wassertand. Hier werden dann die nahrungsträchtigen Ränder der gezeitenabhängigen Flüsse überdeckt. In den nächsten ca. 6 Stunden erreicht dann der Fluss wieder seine Wasserstandstiefmarke. Diese Höchst- und Tiefmarken sind aus Gezeitenkalendern und Tageszeitungen schnell zu erfahren. Wer mal ein wenig im Internet nachschaut, wird auch dort die passenden Gezeitenkalender finden.

 

Spotsuche

Durch die Gezeiten und die damit verbundenen Wasserstandsschwankungen ist die Suche nach einem geeigneten Spot an den betreffenden Flüssen natürlich besonders einfach. Für die nötige Location spazieren wir bei Ebbe einfach die Flussläufe ab! Das Ganze lässt sich sogar wunderbar zusammen mit der Familie bewerkstelligen. Hier kann man dann schon Einiges erkennen und eine Vorauswahl treffen. Hindernisse oder interessante Untergründe brauchen nicht aufwendig mit dem Echolot ausfindig gemacht werden. Man erhält auch so ausreichende Information über die Beschaffenheit unter Wasser. Interessante Stellen werden dann einfach am Ufer durch unauffällige Utensilien markiert.

 

Oft kommt es sogar vor, dass man während der Ebbephase überhaupt kein Wasser mehr an seinen Spots hat. Während dieser Phasen ist dann zwar nicht das Angeln angesagt, aber diese Angelpausen lassen sich mit Erkundungsgängen und der eigenen Nahrungsaufnahme sinnvoll nutzen. Während der Angelphase hat man eventuell sehr viel mit dem ständig neuen Auslegen der Ruten, sowie mit den zu erwartenden Runs zu tun. 5-8 Runs innerhalb von nur 3 oder 4 Stunden sind nämlich keine Seltenheit, wenn man die Fische auf den Platz bekommt. Da heißt es dann oft, volle Kraft voraus, denn unsere Flusskarpfen haben eine ungeheure Kraft. Da verschätzt man sich leicht einmal. Karpfen von vielleicht 7 kg sind von der Stärke im Drill mit einem 12 kg Fisch aus dem Baggersee vergleichbar. Ganz zu Schweigen davon, wenn sich einmal ein prächtiger Grasfisch über den Köder hermacht.

 

Die Strömungsverhältnisse werden bei einsetzender Flut erkundet. Man kann aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeit gut die Hauptstromkanten erkennen, sowie auch deren Umkehrströmungen z.B. in oder nach Kurven, Ecken oder Pfeilern. Wir bevorzugen eigentlich immer die Innenseite einer Kurve. Durch die höhere Außengeschwindigkeit des Wassers lagert sich hier ein harter, oftmals begehbarer Sand ab. Die Außenseite der Kurve ist tiefer ausgespült, führt aber auch bei Ebbe noch Wasser, was in der Innenkurve nicht der Fall ist. Natürlich sind Brückenpfeiler, Anlegestellen von Booten oder andere Unregelmäßigkeiten oder Hindernisse im Wasser immer noch Hotspots, wie sie jeder Karpfenangler kennt.

 

Das Angeln

Hier im alten Ostfriesland ist es eher ein raues Angeln auf unsere Freunde. Dinge wie Rod Pod, feine Montagen, oder Marker setzen ist hier absolut nicht drin. Das Rod Pod ist bestimmt eine gute Erfindung und für das Anglerauge sehr gut anzuschauen, aber einen echten Nutzen hat diese Rutenauflage in den etwas härteren Gewässern leider nicht. Wenn man einmal mit solchem technischen Gerät an den Hauptströmen gefischt hat, wird man schnell merken, dass einfache Banksticks von größerem Vorteil sind. Wir haben schon viele Angler gesehen, die sich mit Rod Pod oder anderem Hightech-Gerät an den Strömen versucht haben, aber bereits nach kürzerer Zeit wurden die nie mehr gesehen. Entweder hatten sie die Lust verloren oder vielleicht soviel Montagen in den Schüttungen gelassen, dass sie keinen Ersatz mehr hatten. So endet für viele hier der Traum vom großen Fang.

 

Wenn man dann noch bedenkt, dass hier oben im Norden noch mit bis zu 4 Ruten gefischt werden darf (in einem Verein sogar mit 8 Ruten / 4 Friedfisch- u. 4 Raubfischruten), dann kann man sich einigermaßen ein Bild davon machen, wie es stellenweise an unseren Ufern aussieht. Da werden oftmals ganze Rutenflotten am Ufer entlang errichtet. Bei einigen übereifrigen Flussanglern sind dann in Beschlag genommene Streckenabschnitte von 500 - 800 Metern zu sehen. Allerdings sollte auch der Karpfenangler seine Ruten hier mindestens 50 Meter auseinander aufstellen. Je nach seinen erkundeten Spots mal näher, aber auch mal weiter auseinander. Ein Bankstick kann dann das auftretende Schnurproblem ganz einfach lösen. Nur wer das hier verstanden hat und kein Schönheitsangler ist, der wird auch Spaß an dieser Form des Karpfenangelns finden.

 

Einschränkungen und Gefahren

Natürlich wollen wir nicht alles schön reden, denn auch bei uns gibt es Einschränkungen, die woanders auch schon längst Alltag sind. Zelte sollten z.B. gar nicht aufgestellt werden – wenn überhaupt, dann nur als vorübergehender Witterungsschutz. Bei gutem Wetter oder am Tage wieder sollten sie dann möglichst wieder abgebaut werden. Dieses Problem lässt sich jedoch an vielen Flüssen leicht umgehen, da der PKW dort gut als Ruheplatz benutzt werden kann. Viele Flussabschnitte sind nämlich gut mit dem Auto zu erreichen, ohne dass man lange Fußwege in Kauf nehmen müsste.

 

Boote sind hingegen auf fast allen Fließgewässern erlaubt. So kann man natürlich an Stellen gelangen, wo keiner stören kann. Nur sollte man immer bedenken, dass die anvisierten Plätze möglicherweise nur bei Flut gut zu erreichen sind. Es gibt Strecken, wo bei Ebbe kein Boot nützt, weil man es durch den Schlick nicht einmal beladen, geschweige denn dort einsteigen könnte. Wir haben selbst schon bis zu den Hüften im Schlick festgesessen. Das klingt alles sehr aufregend und für manchen Leser vielleicht auch lustig. Nur sollte man bedenken, wer alleine ist und sich erst einmal dort im Schlick festgesetzt hat, der wird spätestens bei der nächsten Flut wohl seinen Lebensabend feiern müssen. Es gibt aus dem weichen Untergrund dann kein entkommen mehr und nur ein anderer Partner kann dann noch helfen. Wer also eine solche Aktion starten möchte, der sollte mindestens Schuhgröße 60 tragen, oder zu zweit sein. Ein Klappspaten und 5 Meter Seil gehören für solche Fälle auf jeden Fall zur Ausrüstung.

 

Jetzt kann man sich auch denken, warum man bei Ebbe normalerweise schlecht weiterfischen kann. Bei Ebbe bleibt nämlich oft nur eine kleine Fahrrinne in der Mitte des Flusses über. Natürlich stehen dort jetzt die Karpfen und warten, bis sie wieder mehr Wasser unter den Kiel bekommen. Wer das Glück hat, hakt dann auch mal einen der Freunde in dem, je nach Flussbreite, recht schmalen Flusslauf. Doch was dann? Das weiche und ausgespülte Flussbett ist vielerorts nicht begehbar und sogar lebensgefährlich! Wie also nun keschern?

 

Weitere Infos

So ergeben sich wirklich viele Punkte, die ein Angler, der solch ein Gewässer vorher noch nie gesehen hat, wahrscheinlich nicht bedenken würde. Wir sind gerne bereit, weitere Informationen zum Karpfenangeln in den ostfriesischen Flüssen zu geben. Einige der wichtigsten Punkte, um sich ein Bild über das ostfriesische Karpfenangeln machen zu können, haben wir hier hoffentlich in diesem Bericht nennen können. Wer sich näher zu Tageskarten, Wochenkarten und Ausgabestellen informieren will, kann das z.B. über unsere Internetseite tun. Das Angeln hier im Nordwesten Deutschlands scheint uns mit ca. 5 Euro pro Tag oder 18 Euro pro Woche doch vergleichsweise günstig zu sein.

 

Ausweichmöglichkeiten

Wer nicht so ein „Hardcore-Karpfenangler“ ist, der kann jederzeit auf die ruhigeren Nebenarme der Flüsse oder auf die Altarme ausweichen. Der Vorteil der kleinen Nebenflüsse wie die Sagter Ems bei Stücklingen, oder die einzelnen Tiefs entlang der A28 bei Leer oder der A31 Richtung Emden ist eben, dass die Fließgeschwindigkeit nicht im Entferntesten so hoch ist, wie die im Hauptstrom. Hier ist die Strömung fast gar nicht mehr merkbar. In den Altarmen oder Kanälen herrscht oftmals sogar überhaupt keine Strömung. Natürlich gibt es in Ostfriesland durchaus eine ganze Menge Baggerseen, die gut zu befischen sind, aber so etwas hat doch wahrscheinlich jeder von uns auch vor seiner eigenen Haustür. Eines der schönsten Naturgewässer ist das Langholter Meer bei Rhauderfehn. Dieses Naturgewässer ist ein alter Flusslauf, der jedoch durch ein Sperrwerk vom Hauptstrom getrennt wird. Hier herrscht keine Strömung. Für den Angler, der pure Natur erleben und dazu einen See befischen möchte, der mit Boot befahrbar ist (solange man sich dort vor Ort ein Boot ausleiht), ist dieses Gewässer aber allemal eine Session wert.

 

Auf jeden Fall sind von uns, oder auch von anderen Anglern in den ostfriesischen Gewässern inzwischen schon viele hohe Dreißiger und sogar mehrere Vierziger gefangen worden. Es stimmt also nicht, dass es im hohen Norden nur kleine Karpfen gibt! Vielleicht können wir so auch den letzten Zweiflern den Wind aus den Segeln nehmen.

 

Also dann, auf zum Strom der Gezeiten...

 

Kontakt: Team Carphunter-Ostfriesland

 

www.carphunter-ostfriesland.de



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