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Schleppfischen Schweden

Hecht Angeln in Schweden

Angelreise nach Schweden 2005

Angelprofi, 13.07.07

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Schweden, auf großen unberührten Seen auf Hechte schleppen. Dieser von mir schon lang gehegter Wunsch, sollte dieses Jahr endlich in Erfüllung gehen. Eigentlich ist diese Reise als Testreise gedacht, da wir die Fängigkeit unserer Perlmutt - Bl

   
Endlich in Schweden. Entlang des Vätternsee führt uns unsere Reise. Dieses riesige Gewässer und die Naturschönheiten dieses Landes ziehen uns sofort in ihren Bann. Als Fischer sind wir natürlich in erster Linie von den zahllosen Seen begeistert und sehen uns in Gedanken schon die ersten Hechte drillen. Auch die Weite dieses skandinavischen Landes ist beeindruckend . Um sich ein Bild dieser Weite zu machen, muss man sich nur vorstellen, dass Schweden bei gleicher Einwohnerzahl 10 mal so groß wie Österreich ist. Da bleibt natürlich viel Platz für die Fischerei
 
 
 
Am Reiseziel angekommen staunten wir nicht schlecht. Eine massive Holzhütte, inmitten einer großzügig angelegten Feriensiedlung, sollte für die nächsten 14 Tage unser Domizil sein.
 
Auch Schwedenhechte mögen Perlmutt
Schleppen mit einer Rute und Spinnfischen waren unsere Methoden, um den uns unbekannten See zu erkunden. Dabei waren 12 cm lange gekupferte Perlmuttspangen die Topköder beim Spinnfischen.
 
Nach dem ersten Tag, von ein paar kleineren Hechten abgesehen, mussten wir erkennen, das auch in Schweden die großen Hechte nicht Flosse an Flosse stehen. Nach eingehendem Studium des Gewässers und der Verhältnisse vor Ort, erkannten wir das unser See auch für die anderen Bewohner der Anlage als erste Wahl galt. Da dieses Camp eigentlich sehr gut besucht war, es handelt sich um ein Sommercamp der schwedischen Gewerkschaft, kam uns der See reichlich überfischt vor.
 
 
Trotz dieser anfänglichen Probleme konnten aber schon am zweiten Tag von unserer Gruppe 2 Meterhechte gefangen werden.
Eine Grandma Renke wurde dem ersten schwedischen Meterhecht zum Verhängnis und ein kleiner Barschwobbler lockte einen Esox von 1,16 m aus der Reserve. Der große Hecht war allerdings schon aus einem anderen Gewässer. Nach einer Besprechung am Abend einigten wir uns, es am nächsten Tag noch einmal am Langvattnet zu versuchen und bei geringem Fangerfolg das Boot an den anschließenden St. Kloten zu verlegen. Es kam wie es kommen musste. Der Langvattnet verweigerte auch am 3 Tag seine Hechte und wir stellten noch zur Mittagszeit unser Boot an den St. Kloten.
 
  
Der St. Kloten hatte endlich die Ausmaße die wir für unsere Art zu fischen brauchten. Reichlich strukturiert mit vielen Buchten, Inseln und einem großen Seebecken mit Tiefen bis zu 28 m. Sehr hilfreich bei diesen Erkundungsfahrten ist natürlich der Einsatz eines Echolots um die vielen Untiefen zu orten. Das dunkle eisenhältige Wasser ließ diese Untiefen nur erahnen und wir schrammten mehr als einmal über den Grund. Eine kaputte Motorschraube kann einem den Urlaub schnell verderben und daher unser Rat, auf keinen Fall das Echolot zu Hause lassen.
 
Dieser See hatte auch einen ordentlichen Bestand an Futterfischen aufzuweisen. Diese Fische, es handelt sich vorwiegend um Barsche und einer kleinen Weißfischart, bewegten sich in einer Tiefe von 10 - 20 m.
 
Endlich war der Knoten geplatzt und unsere Laune verbesserte sich sprungartig. Am Abend kamen Barsche und kleine heringsähnliche Fische an die Wasseroberfläche und es bildete sich Ring an Ring. Jetzt kam die Stunde der flachlaufenden Perlmuttspangen an den Sideplanern und wir konnten in der letzten Stunde vor der Dämmerung noch zwei Hechte auf die Schuppen legen.

 
Trolling Szene am St. Kloten

Das Schleppen mit 4 Scherbrettern erfordert einiges an Teamwork und natürlich einen geeigneten Bootspartner, der sehr gut im Umgang mit Sideplaner und Boga Grip ist. Mit Alfred Nagy ( Alfi ) hatte ich einen perfekten Bootspartner der alles im Griff hatte. Die Tatsache, dass wir sämtliche gehakte Hechte auch landen konnten, sagt wohl alles. Zusätzlich muss im Boot das Angelgerät gut organisiert sein, um bei einem Biss keine Probleme zu bekommen. Und die Bisse kamen. Es war erstaunlich wie brutal die Hechte, die an den Planerboards laufenden Köder, attackierten. Die Bretter flogen regelrecht durch die Luft und wir hatten fast keine Fehlbisse. Endlich hatten wir auch die Möglichkeit verschiedene Köder zu testen ;-)
Weitere Informationen zum Schleppfischen auf Hecht findet ihr in meiner Homepage: www.angelprofi.at
Petri Heil Eure Mike



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