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Kessel Darstellung

Geiheimtipp Kessel

Mein Hotspot an der Donau / Wiesingerrecht

Marek, 23.04.07

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Es war Anfang Juni - wir machten einen Ansitz an der Donau bei Mauthausen. Da dieses Fischen schon lange geplant war liesen wir uns auch nicht von ein wenig Hochwasser abhalten.


Quelle: Land Oberoesterreich


HOCHWASSER - SCHLECHTE VORRAUSSETZUNGEN ZUM DONAUFISCHEN

Diese Altbekannte Regel "Bei viel Wasser wird’s in der Donau schwierig" bewarheitete sich. 2 Tage kein Biss, kein Fisch also wirklich tote Hose. Kurz vor Abfahrt, als der Regen endlich mal aufhörte machte ich eine kleine Wanderung und kam beim Einlauf zum Altarm vorbei. Dieser Bereich ist bei Normalwasser sehr niedrig und daher hatten wir diesen Bereich auch noch nie befischt.


 

DER EINLAUF ZUM ALTARM - EINE GUTE ALTERNATIVE

Aber an diesem Tag merkte ich welches Potential der Kessel hat. Seelenruhig schwammen dort Nasen herum. Super, dachte ich mir … wir fischen da 2 Tage in der offenden Donau, fangen nichts und nebenan schwimmen gemütlich die Nasen.

Ich holte mir also sofort eine weiche Rute, montierte eine leichte Stoppelmontage und siehe da eine schöne Nase kommt zum vorschein.

Ein paar Wochen später war es wieder so weit…dieses Mal wollte ich es nur im Kessel versuchen. Eine Montage auf Wurm, eine Montage mit toter Laube (die man im Kessel übrigens massenweise fangen kann). An diesem Abend konnte ich 1 kleinen Waller, 2 schöne Barsche, eine Brachse und eine Forelle fangen - alles auf Wurm.

 

Beim nächsten Ansitz im Kessel bin ich volles Risiko eingegangen und hab beide Ruten mit totem Köderfisch montiert. Um 20:00 dann ein Biss, die Spule war offen und die Schnur nur mit einem kleinem Stein beschwert, somit konnte der Fisch ohne Widerstand Schnur abziehen. Der Fisch nahm Meter über Meter. Ich ging davon aus das es sich um einen Zander handelte und wartete ab. Dann auf einmal Stopp. Ich hoffte und bangte dass jetzt der Zander die Beute im Maul dreht. Nach einigen Sekunden die Erleichterung -> die Schnur wurde weiter abgezogen und ich setzte den Anhieb.

Es war ein großer, soviel merkte ich sofort. Der Fisch zog unaufhörlich zum rechten Ausgang aus dem Kessel. Da dort Bäume stehen musste ich den Druck auf den Fisch erhöhen. Anscheinden saß der Haken nicht perfekt, denn der Fisch kam an die Oberfläche und enthakte sich mit einer Drehung sehr elegant. Das war Pech.

Nach diesem Erlebnis bin mir aber noch sicherer -> bei hohen Wasserstand ist der Kessel ein Geheimtipp und da halte ich es mit Arni: I 'll be back!


 

Petri Heil

MAREK



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