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Waller

Ein Waller als Beifang

Der Beifang meines Lebens beim Karpfenfischen

Concept for you, 05.06.07

Void
4,5
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Das Wochenende rückte immer näher. Markus und ich freuten uns schon sehr, weil eine Session auf einem neuen Gewässer geplant war. Doch Petrus machte uns einen Strich durch die Rechnung und es begann Freitag Nachmittag in Strömen zu regnen an. Wir entschlossen uns, auf ein anderes Gewässer auszuweichen, was sich später als goldrichtig erwies, brachte es mir doch den Beifang des Lebens.

Wir packten also nach der Arbeit unsere Sachen und fuhren an das "Ausweichgewässer". Dort angekommen stellten wir fest, dass wir die einzigen waren, die bei solchem Wetter fischen gingen. Obwohl wir das ganze Tackle bei strömendem Regen aufbauen mussten, ließen wir uns von diesem Sauwetter nicht aufhalten.
 
Die Spots waren mit dem Boot schnell gefunden da wir das Gewässer schon kannten. Als die Montagen endlich im Wasser waren, zogen wir uns ins Brolly auf eine heiße Tasse Kaffee zurück und trockneten unsere Klamotten. Gegen zehn Uhr legten wir uns dann endlich aufs Ohr.
 
Gegen Mitternacht meldete sich mein Bissanzeiger zum ersten Mal mit einem Dauerton. Nach kurzem Drill mussten wir ins Boot steigen da der Fisch im dichten Kraut fest hing. Nach einem schönen Drill im Boot bei starkem Regen konnten wir einen schönen Schuppi sicher landen. Bis in der Früh konnten wir noch einige schöne Fische fangen. Gott sei Dank hörte es dann auch endlich zu regnen auf, sodass wir unsere Sachen trocknen konnten.
 
 
Der Tag verlief nicht so gut und wir konnten keinen weiteren Fisch landen, also hofften wir wieder auf die Nacht. Am Abend legten wir uns schon zeitig schlafen. So gegen 23 Uhr meldet sich mein Bissanzeiger wieder. Als ich die Rute aufnahm, zeigte sich mein Gegenüber unbeeindruckt und zog reichlich Schnur ab. Wir entschlossen uns ins Boot zu steigen und ruderten dem Fisch nach, der sich aber nicht einbremsen ließ. Uns war längst klar, dass wir einen sehr großen dran haben. Es verging einige Zeit bis wir endlich in der Nähe des Fisches waren. Als der Fisch das erste Mal auf der Wasser Oberfläche war trauten wir unseren Augen nicht: Es war ein riesiger Wels.
 
 
 
Wir starrten uns gegenseitig an und fragten uns, wie wir den denn ins Boot bekommen sollten. So entschloss sich Markus sein T-Shirt zu opfern und zog es aus. Nach ca. 45 Minuten konnten wir den Wels sicher im Boot landen. Später stellte sich heraus, dass der Fisch eine länge von 175cm und 50kg hatte. Ich drillte ihm mit einer 12ft 2¾ FatBoySlim mit einer 0,331 K-Karp Mono und einem K-Karp Haken 8210, Größe 4. Der Haken war danach noch immer messerscharf, was einmal mehr die Super Qualität von K-Karp Haken bestätigt.
 
Nachdem wir neu ausgelegt hatten, legten wir uns voll erschöpft auf unsere Bedchairs und konnten es noch immer nicht glauben, was uns da passiert ist. Als wir endlich einschliefen meldete sich Markus Bissanzeiger mit einem Dauerton. Nach einiger Zeit konnten wir mit dem Boot einen schönen Schuppi landen.
 
In der Früh konnte Markus, der mit den neuen Concept Boilies Banana Bigfish fischte, noch einen schönen Spiegler fangen. Ich benutzte Stimolator Boilies, die ich mit Stimulator Liquid und Dry wie hier beschrieben veredelte. Nach dem regnerischen Beginn war es schlussendlich eine Traumsession an die wir uns noch sehr lange erinnern werden.
 
 
Patrick Dorner
für das C4U - Team Austria
im Mai 2007

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