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Palten

Bachforellen angeln in der Palten

Der erste Fischkontakt 2010

Storgeon, 20.03.10

Void
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Hallo rotauge.at Ich habe Euch vor Jahren versprochen, Ihr bekommt einen Bericht übers Räuchern, jetzt ist es soweit! Nachdem ich mit 4 Freunden das Glück hatten die Palten im Unterlauf (von der Mündung in die Steyr flussauf ca. 3,3 km ) pachten zu können war ich natürlich am 16.03.2010 gleich am 1. Tag nach Ende der Schonzeit auf Bachforellen vor Ort und einen verheißungsvollen Fischertag entgegen zusehen. Da ich mir im letzten Herbst natürlich gleich ein Bild von der von uns gepachteten Strecke gemacht habe, wusste ich um die besten Standplätze der Farios Bescheid!

 
Als ich um 8 Uhr am Gewässer ankam, musste ich zu meinem Bedauern feststellen, wo im Herbst TÜMPFELN waren, da sind jetzt nur Schotterbänke. Also die ganze „Spionage Arbeit“ von letzten Herbst war für A….. und Friedrich! Also zurück zu Auto, raus aus der Wathose und weiter Flussauf, denn da wusste ich noch einige verheißungsvolle Plätze!
 
Nach kurzer Fahrt, sprichwörtlich über Stock und Stein, erreichte ich mein Ziel! Ja die beiden Stellen vom letzten Jahr, waren noch genauso wunderbar wie ich sie in Erinnerung hatte. Langsam und bedächtig ging ich ein paar hundert Meter flussab, um die FISCHE im Glasklaren Wasser ja nicht zu vergrämen, denn Sie sollten ja einer der ersten Gaumenfreude des Jahres 2010 werden.
 
Frisch geräucherte Bachforellen aus einem naturbelassenen Gewässer mit getoastetem Weißbrot, dazu einen trockenen Weissburgunder, Herz und Gaumen….Was willst du mehr! Erstens kommt es anderes, als (Mann) denkt! Geschickt, wie man sich einen 100kg LEICHTEN Mann sich ja vorstellen kann, ging ins an einer steilen Kante ins Wasser. Mit einen leichten „Plumps“ stand ich in mit beiden Beinen unseren neuen Fischgewässer.
 
Schon sah ich aus meinem Augenwinkel eine schöne Bachforelle stromauf fliehen. Ich war doch nicht so leisen in das Wasser gestiegen wie ich das mir vorgenommen hatte. Nichts desto trotz überwarf ich meinen Koppen den flüchtenden Fisch. So und nun kommt das Fischerlatein. Der Koppen flog genau vor der Forelle ins Wasser und diese nahm reflexartig den Köder in ihr Maul. Ihr wisst natürlich was jetzt kommt! Anschlag, hängt, pickt, is dran etc. sprudelte es aus mir heraus.
 
Da außer mir niemand am Wasser war, warum dieses Freudengetaumel? Auf jeden Fall hing der Fisch am Haken, und wollte natürlich nicht mit mir freiwillig nach Micheldorf fahren. Also musste ich ihn mit sanfter Gewalt (Drill) diesen dazu überzeugen, den Weg nach Hause gemeinsam mit mir zu bestreiten. Nach kurzer, aber sehr heftigen Gegenwehr konnte ich die herrlich gezeichnete Bachforelle mit der Hand ergreifen, Nun hatte ich Sie, meinen ersten Fisch 2010 und dass im neu gepachteten Gewässer! Ungefähr 35 cm lang perfekt gepunktet, in meinen Gedanken lag sie schon geräuchert vor mir auf einen Teller, und dann kann dass was kommen musste. Da die Fische so SCHLIEZIG sind, reichte schon eine kleine Unachtsamkeit meinerseits und das geglaubte Abendessen verabschiedete sich blitzschnell aus meinen Augen.
 
 
 
Diese schoss mit einer ich noch nie beobachten Geschwindigkeit unter einen Felsvorsprung. Für mich unerreichbar. Irgendwie traurig und irgendwie glücklich über meine Tollpatschigkeit verließ ich den Ort des geschehenes. Mit der Gewissheit, ich weiß wo Du bist, ging ich weiter Stromauf um die nächste in meinen Augen sehr verheißungsvolle Stelle auf zu suchen. Nach ein paar Meter wo die Palten nur eine Tiefe von durchschnittlich 20-30 cm aufweist, kam ich nun zum in meinen Augen „BESTEN Platz der ganzen Strecke.
 
Ein riesiger Wasserfall stürzt sich mit tosendem Lärm einige Meter in ein durch die Wasserkraft geschaffenes riesiges Becken. Da habe ich im Herbst letzten Jahres einige Fische mit mindestens 40 cm gesehen. Einen von diesen für diesen Bach als durchaus Kapital zu bezeichnenden Fische möchte ich fangen. So wie jeder Fischer weiß, nach der Schlacht zählen wir die Toten, machte ich mich für den erste Wurf bereit. Mein Köder flog genau an die von mir ausgesuchten Stelle, ein Kehrwasser wo sich die Forellen gerne aufhalten. Ich lies den Köder kurz absinken, damit ich sicher sein konnte die Koppe befindet sich in Grundnähe, den dort vermutete ich die großen Bachforellen. Bügel zu und leicht die Rutenspitze anheben. Sofort erhielt ich einen Biss, den ich jedoch „verschlief“ Bitte, wer rechnet den mit so etwas!
 
Nun war ich hellwach. Nach einem kurzen Ruck an der Rutenspitze wusste ich“ die will es noch einmal wissen“ Dieses mal quittierte ich sofort mit einen Anschlag und die Rute krümmte sich  zu meiner Freude sehr. In meinen Gedanken war ich bei den großen Fischen welche ich letzten Oktober ich hier beobachten konnte. Da sich die Gegenwehr als sehr heftig heraus stellte musste ich sogar die Bremse etwas öffnen um den Fisch nicht doch noch zu verlieren. Doch aus dieses mal behielt ich die Oberhand und konnte den Fisch mittels Watkescher sich landen. Ich ging mit dem Kescher in der sich der Fisch befand auf eine kleine Sandbank um ihn dort zu versorgen. Ich einem kurzen Schlag und anschliessenden Stich ins Herz musste ich den Fisch messen um Gewissheit zu haben, dass dieser einer der Fische sein konnte, die ich letztes Jahr hier beobachte. Das Maßband zeigte mir stolze 45 cm an. So nun lag er da, der erste Fisch 2010.
 
Da ich auch nur ein Mensch bin genehmigte ich mir ein von zu Hause mitgebrachtes STIEGL. Glaubt mir, es schmeckte hervorragend. Nachdem ich den ersten Schluck genossen habe, der erste ist immer der beste, sah ich mir meinen Koppen an. Dieser wurde durch die 45 ziger ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden. Da ich auch schon mit „ zerfetzten Koppen“ gut gefangen haben ließ ich mich nicht entmutigen es nochmals in diesem Wasserfall zu versuchen. Nach einen Wurf ohne Fischkontakt zog es mich magisch zu meinem STIEGL. Als ich es ausgetrunken hatte, wollte ich noch versuchen die eine oder andere Bachforelle zu überlisten. Nach 2 Stunden herrlichster Fischerei konnte ich das von uns gesetzte Limit von 4 Fischen pro Fischtag erreichen.
 
Nachdem ich alles Fische ausgenommen hatte ging ich zum Auto. Da kam ich auch schon ein Freund, der auch Mitpächter dieses Strecke ist entgegen. Dieser wollte natürlich gleich von mir Bericht erstattet haben,  ob und wie viele ich gefangen habe. Ich habe mein Ziel erreicht! Da dies, der erste FISCHERKONTAKT an unseren neuen PACHTGEWÄSSER gewesen ist, und ich trotz veränderter Bedingungen erfolgreich, und mit viel Freude „mein Abendessen“ erfolgreich erbeutet habe werde ich mich mit meinen Pachtfreunden kurzschließen und unsere beute gemeinsam zu veredeln! Alle Details zur Zubereitung erfahrt ihr im nächsten Bericht!
 
 
 
 
Ein kräftiges PETRI HEIL2010
 
Wünscht Euch
 
Andreas Lanz


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