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Angeln an der Elbe

Ich der Neuling

Oldman, 02.12.07

Void
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Mein Angel-/Hausrevier sind die Kiesseen vor der Haustür nun aber wurde ich zum angeln an die Elbe eingeladen. Was das Flussangeln anging war ich ein absoluter Neuling. Wie mich geschlagen habe könnt ihr nachfolgen lesen.

Schon vor geraumer Zeit, verabredeten sich 2 Angelfreaks, welche sich nur aus einem anderen Forum kannten –Udo und Oldman zu einem gemeinsamen fischen an der Elbe. Es war gar nicht so leicht einen passenden Termin zu finden.
Der Tag kam immer näher und die Spannung stieg ins Unermessliche. Was macht das Wetter ? Hurra es wurde, je näher der Termin kam immer besser – kein Wunder wenn Engel angeln wollen.
Endlich war es soweit – leider habe ich kein Frei bekommen und musste noch eine Frühschicht absolvieren. Ich kann Euch sagen 5 Minuten vor Schichtende war ich umgezogen
und stand mit scharrenden Hufen vor der Zeiterfassung. Der voll bepackte Wagen stand schon
mit laufenden Motor vor dem Werktor.
Gestempelt und ab ging die Fahrt. Nein - die Strasse Richtung Autobahn war dicht.
Ihr werdet gar nicht glauben wie viele Autofahrer als gehörnte Tiere (Rindviecher)
ich betitelt habe. Nur z.B. ist aber ein anderes Thema – Ampel - Rot ,Gelb , Grün – andere Farben gibt leider nicht- und keiner fährt..
Hurra die Autobahn erreicht –dichter zäher Verkehr und nach etwas mehr als1½ Std.
das Ziel erreicht..
Wer war nicht da - Udo. Ein Griff zum Handy –vielleicht hatte er sich ja verfahren.
aber da kam er schon um die Ecke gebogen. – er hatte noch die Erlaubnisscheine besorgt.
Meine Erwartung/Vorstellung von der Person, die man nur per Forum und Telefon kennt wurden nicht enttäuscht – na ja kleine Abstriche muss man ja immer machen . Nachdem wir uns vorgestellt und beschnuppert hatten kamen wir zu der Ansicht - wir haben eine gleiche Wellenlänge und es könnte mit uns Gut gehen. So war und ist es auch.
Vorweg genommen -Ich habe schon ein loses Mundwerk – aber gegen eine Hamburger
Klappe - dagegen ist kein Kraut gewachsen.
 
Nun aber geht es los.
 
Wir verabredet nur mit „kleinster“ Ausrüstung anzureisen, aber jeder hatte doch den halben Hausstand mitgebracht. . Wir benötigten keinen Kuli (Sherpa). nein einen Muli hätten wir
gebraucht.
 Da aber nicht vorhanden, gab es nur die Mulis -Udo und Oldman - jeder musste 2x den Weg machen ..Wir waren fix und fertig als wir unser Gerödel am Angelplatz hatten.
Eine wunderschöne Ecke und es juckte schon in den Händen – als Erstes wurden die Angelruten fertig gemacht. Dann ging es an den Aufbau des Lagers - doch kaum damit begonnen fing meine Aalglocke wie wild an zu rappeln. - Anschlag -Drill und ich konnte eine große Rotfeder landen.
                                                                                         
 
 
Udo, welcher mir die Angeltechniken für die Elbe beibrachte, wurde schon ein wenig neidisch. Kaum hatten ich den Fisch versorgt war an Addi`s Rute die Hölle los. Er fing einen schönen Aal von geschätzt ca. 60 cm .
                                                                                                   
 
Wie soll ich nun die gleichzeitigen Aktivitäten beschreiben – am besten gar nicht. Bilder sagen eigentlich alles und mehr.. 
 
 
 
Die aufgebauten Ruten
 
 
 
 
 
Nachdem wir die Ruten beködert hatten, endlich  - die wohl verdiente Ruhepause
 
 
Ja, Ja, so gut wie anfing ging es leider nicht weiter - bis auf eine weitere große Brasse (Brackse) einen Schnürsenkel von Aal und einen Baby Zander tat sich den ganzen Abend und auch in der Nacht leider nichts mehr.
So hatten wir viel Zeit zum plaudern – wobei sich so nebenbei herausstellte, dass wir bei dem selben Verein – unseren Vaterlandsdienst absolviert hatten und das ab Mitternacht Udo –Geburtstag hatte. Von meinem Ständchen klingeln ihm bestimmt jetzt noch die Ohren.
Mein Geschenk – die Fische die ich noch fangen würde.
 
Bei Steaks, Bratwurst auf Brötchen (für die süddeutschen –Semmeln) und einer Flasche Bier von Mama Udo hervorragend zubereitet plauderten wir dann so bis ca. 03:00Uhr.
Zwischenzeitlich bekamen wir dann noch Besuch von einem lieben Schulkollegen von Udo.
Gott sei Dank kein Angler – keine weiteren guten Ratschläge.
 
Lecker
 
 
Ab 03:00Uhr suchten wir die Augenlider von innen nach Beschädigungen ab.
Jetzt weiß ich auch warum am Elbestrand so wenig Bäume stehen und Udo so oft zum Nacht –Aalangeln darf.
Kaum das sich Udo in seine „Hütte“ zurück gezogen hatte –kam aus dieser ein Geräusch welches einem Sägewerk zu Ehre gereicht hätte.
Ich selbst zog mich in meine Ansitzhütte zurück - bei der Sitzlehnenverstellung musste ich wohl ein Bedienungsfehler gemach haben und die ganze Chose brach über mich zusammen.
Egal. – mit einem Regenponcho und dem Stuhlüberwurf zugedeckt ging der Rest der Nacht,
begleitet von Udo`s Sägewerk ,dann schnell vorüber.
Es graute dem Morgen (kein Schreibfehler)
 
Nach einem von Mama Addi gemachten tollen Frühstück - wieder Steak mit Brötchen – und einem wirklich guten Kaffee versuchen wir noch einmal unser Glück.
 
Ich der Elbelehrling – alle Ratschläge meines Lehrmeisters befolgen- schlug dann voll zu und konnte so mein Versprechen (Geburtstagsgeschenk) einlösen.
3 wirkliche Prachtburchen von Aale zog ich an Land - der Größte maß 73 cm.
Ein Prachtbursche von Aal
 
 
So endete dann, etwas müde um die Augen , eine wirklich gelungene Angelnacht –
mit Wehmut verabschiedeten wir uns, aber nicht ohne das Versprechen abzugeben es zu wiederholen:
Hier noch ein paar Impressionen von der Elbe.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Oldman


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